Milchzentrifugen elektrisch und handbetrieben

Sie wollen Milch zu Butter verarbeiten? Dann benötigen Sie im ersten Schritt eine handbetriebene oder elektrisch betriebene Milchzentrifuge. Die Milchzentrifuge erzeugt den für die Butterung benötigten Rahm. Im zweiten Schritt brauchen Sie eine Buttermaschine.
Auf dieser Seite berücksichtigen wir allerdings nur Milchzentrifugen und zwar Maschinen zur Verarbeitung kleinerer bis mittlerer Mengen Milch und zwar bis zu 600 Liter Milch pro Stunde.
Solche Maschinen kommen im privaten als auch landwirtschaftlichen Bereich zum Einsatz.
Wichtig ist, dass Sie vor der Auswahl Ihrer Milchzentrifuge entscheiden, ob Sie eine elektrisch betriebene oder eine handbetriebene Zentrifuge benötigen. Bei den Geräten mit Elektromotor unterscheiden wir zwischen 230 Volt, 50 Hertz und 115 Volt, 60 Hertz. Im europäischen Bereich kommt in der Regel 230 Volt / 50 Hertz zum Einsatz.

Kaufempfehlungen

Bevor Sie sich für eine bestimmte Milchzentrifuge entscheiden, müssen einige Fragen geklärt werden.

1. Handbetrieben oder elektrisch?

Strom steht zwar nahezu überall zur Verfügung, aber eben nicht überall. Dann ist eine handbetriebene Milchzentrifuge die erste Wahl für Sie.
Andererseits kann eine handbetriebene Milchzentrifuge auch zu Lehrzwecken dienen. Kinder haben sicherlich viel Spaß dabei an der Handkurbel zu drehen um zu beobachten wie einerseits das Wasser und andererseits der Rahm aus der Maschine läuft.

2. Welche Stundenleistung?

Bei den hier besprochenen Milchzentrifugen handelt es sich um Geräte für den Einsatz im semiprofessionellen Bereich. Die elektrisch betriebenen Geräte sind somit nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Zu beachten ist, dass die Geräte nicht länger als eine Stunde im Dauerbetrieb betrieben werden. Danach sind stets eine oder mehrere Stunden Pause einzulegen, damit der Motor abkühlen kann.
Für handbetriebene Geräte gilt diese Regel selbstverständlich nicht. Da hier nur Muskelkraft gefragt ist, hängt es von Ihnen ab wieviel Milch Sie am Tag verarbeiten können.
Wenn Sie beispielsweise 100 Liter Milch am Tag zu Rahm weiter verarbeiten wollen, würde eine Milchzentrifuge FJ 90 PP (die Zahl 90 steht für die Stundenleistung in Liter) vollkommen ausreichen. Die Zentrifuge hätte diese Milchmenge in etwas über einer Stunde verarbeitet.
Wollen Sie pro Tag mehrere tausend Liter Milch verarbeiten, dann sollten Sie auf ein Gerät der gehobenen Klasse zurück greifen. In diesem Fall wäre eine FJ 350 oder eine FJ 600 für Sie geeignet.

3. Welche Milchsorten können verarbeitet werden?

Grundsätzlich läßt sich jede Sorte Milch mit einer Milchzentrifuge zu Rahm verarbeiten. Sie können also problemlos Kuhmilch, Ziegenmilch, Büffelmilch etc. verarbeiten. Wieviel Rahm Sie erhalten hängt stets von der Einstellung Ihrer Zentrifuge (Rahmschraube) ab sowie vom Fettgehalt der Milch.

Milchzentrifugen im Überblick

Milchzentrifuge FJ 125 EAR, hier für 230 Volt

Milchzentrifugen elektrisch, 230 Volt Elektrisch betriebene Milchzentrifugen lassen sich nur mit Strom betreiben. Es ist nicht möglich diese Geräte beispielsweise alternativ mit einer Handkurbel zu betreiben. Falls Sie sich für handbet...

Handbetriebene Milchzentrifuge FJ 85 HAP. Mehr erfahren bei www.breuer-versand.de

Milchzentrifugen handbetrieben Nicht überall steht Strom zur Verfügung. Zum Beispiel auf vielen Almen in den Bergen. Wenn Sie trotzdem Ihre Milch vor Ort zu Butter verarbeiten wollen, dann benötigen Sie handbetriebene Geräte.

Alte Milchzentrifuge, gesehen im Freilichtmuseum Glentleiten

Alte Milchzentrifugen Wilhelm Lefeldt (1836 bis 1913) erfand und baute bereits 1876 in Schöningen die Milchschleuder. Diese Maschine trennte automatisch den Rahm von der Magermilch.

Die Technik einer Milchzentrifuge

Schnittzeichnung einer Milchzentrifuge

Schnittzeichnung einer Milchzentrifuge

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